Rose McGowan: Anwaltskosten machen sie mittellos

Rose McGowan: Anwaltskosten machen sie mittellos

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Rose McGowan (c) WENN.com

Rose McGowan (44) kann sich die Anwaltskosten kaum noch leisten.

Die Darstellerin (‚Charmed – Zauberhafte Hexen‘) war eine der ersten, die Stimme gegen den Hollywood-Produzent Harvey Weinstein (65) erhoben hatte. Dieser soll sie vor Jahren vergewaltigt haben, behauptete Rose und zettelte damit einen regelrechten Mediensturm an, der bis heute wütet. Harvey ging gegen diese Aussage jedoch vor und hetzte der Schauspielerin seine Anwälte auf den Hals. Angeblich habe Rose vor Jahren ein Schweigegeld akzeptiert und einen Vertrag unterschrieben, mit dem sie sich versicherte, niemals über den Vorfall zu reden – diesen habe sie nun verletzt, so die Anwälte. 

Rose hingegen kämpft um ihr finanzielles Überleben, da ihre Anwälte nicht günstig sind, wie sie der ‚Television Critics Association‘ erklärte: „Es macht mir wirklich Angst. Ich muss mein Haus verkaufen, um die juristischen Kosten begleichen zu können, mit denen ich diese Monster bekämpfen kann. Ich habe nie einen solchen Stillschweigevertrag unterschrieben. Das war ein Fehler, den die Presse gemacht hatte. Es war auch ein Fehler, den ich für lange Zeit gemacht habe. Ich wurde von einem Anwalt falsch informiert, indem er mir erzählte, ich hätte solch einen Vertrag unterschrieben. Das hatte ich aber nicht. Ich habe gedacht: ‚Ich erinnere mich, dass ich das abgelehnt hatte. Ich glaube auch, dass solche Verträge gebrochen werden können, wie wir gerade herausfinden.'“

Am Neujahrsmorgen wurde die Time’s-Up-Kampagne gegründet, mit der Opfern von sexueller Gewalt geholfen werden soll, die Anwaltskosten zu begleichen. Rose McGowan glaubt allerdings nicht, dass das viel verändern wird, wie sie gegenüber ‚WENN‘ zu bedenken gab: „Ich kenne die Menschen, die dahinter stecken. Ich weiß, wo sie ihre Treffen haben und wer das sponsert. Ich kenne diese Menschen, und das schon seit langer Zeit. Was die Menschen nur von außen auf dem roten Teppich sehen, sehe ich hinter der Bühne. Ich weiß also viele Dinge.“